Am Samstag den 26.04.2019 wurde im Dojo der Kampfkunstschule Amberg eine Gürtelprüfung durchgeführt. Drei Ju-Jutsuka stellten sich der Herausforderung zum Grüngurt und fünf zum Braungurt. Die Prüfung nahmen Thomas Zapf vom TSV 1880 Schwandorf und Tobias König (2. Dan) ab.

Die Prüfung zum Grüngurt (3. Kyu)

Die sichere Anwendung von gefährlichen Techniken ist Vorausgesetzt zum 3. Kyu. Deshalb ist die Abwehr von Waffenangriffen ein wichtiger Bestandteil. Daneben werden erstmal Nervendruck- und Würgetechniken in der Prüfung abgefragt. Auch sind im Bereich Weiterführungen und Gegentechnicken keine genau definierten Aufgaben mehr vorgeben. Obwohl der Prüfling den Angriff nicht kennt, wird eine schnelle und korrekte Reaktion erwartet. Dabei können keine Techniken auswendig gelernt werden, sondern ein tiefgehendes Verständnis des Ju-Jutsu Prinzips ist notwendig.

Die Prüfung zum Braungurt (1. Kyu)

Mit dem 1. Kyu nähert sich der Prüfling dem Meistergrad. Sein Horizont erstreckt sich über Vereinsgrenzen hinweg. Auch hat er mehrere Landeslehrgänge besucht um sich angemessen vorzubereiten. Neben der Vervollständigung der Prüfungsinhalte zählt auch die Selbstverteidigung gegen angesagte Angriffen zu den Schwerpunkten der Prüfung. Dabei ist eine Besonderheit, dass sowohl mit rechts als auch mit links angegriffen wird. Für den freien Fall (halber Salto in der Luft) wird eine gute Körperbeherrschung vorausgesetzt. Die flüssige Kombination von Atemis und durchgeführten Würfen ist ein wichtiger Bestandteil im Bereich Komplexaufgaben.

Durchgehend gute Leistungen

Um ein gutes Ergebnis in der Prüfung zu gewährleisten, fand zusätzlich ein Training am Sontag statt. Dies machte sich auch positiv in der Prüfung bemerkbar. Nach über 3,5 Stunden hatten die Schüler die Prüfung überstanden. Erschöpft aber glücklich erhielten Sie ihre neuen Gürtel von ihren Prüfern.

 

v.l.n.r König Tobias, Simon Steffi, Riedinger Daniela, Weiß Bernhard, Mahrling Andrea, Golle Marcel, Handschmann Nico, Chmelik Helvi, Zapf Thomas