Auf der Dan-/Kyu-Vorbereitung in der Sportschule Oberhaching gab es gestern eine besondere Überraschung. Ehrenpräsident Dieter Meyer, sowie Berti Ottmann, der Vorsitzende der Ehrungskommission ergriffen das Wort um einen ganz besonderen Ju-Jutsuka zu ehren. Aufgrund seiner unzähligen Verdienest für das bayerische Ju-Jutsu erhält Wegner Wolfgang vom Bodukan Regensburg den 7. Dan.

Gefragter Trainer

Die Kampfkunstschule Amberg gratuliert ihm dazu herzlich. Seit Jahren haben wir die Möglichkeit ihm regelmäßig als Gasttrainer im Verein zu begrüßen. Seine Expertise sind bei uns immer sehr geschätzt. Mit seinem großen Wissen und langer Erfahrung als Trainer ist er für jeden ein großes Vorbild.

Das nächste Training mit ihm findet am 23. November statt.

Wegner Wolfgang mit Ernennungsurkunde

Wegner Wolfgang mit Ernennungsurkunde

Am Samstag, den 22.09.18 veranstaltete der Post SV Nürnberg einen Landeslehrgang des bayrischen Ju-Jutsu Verbandes. Es handelte sich dabei um einen geteilten Lehrgang. Für Besitzer der Trainer-C Lizens war eine Fortbildung durch Prüfungsreferent Hans Sperl (6. Dan) und Lehrreferent Andreas Hötzinger (6. Dan) möglich. Daneben bestand für Kyu-Grade die Möglichkeit ihre Techniken unter der Leitung von Mareen Menges ( 2. Dan) und Wolfgang Wegner (6. Dan) zu verbessern. Die Kampfkunstschule Amberg war mit fünf Teilnehmern vertreten.

Fortbildung für die Trainer

Ziel der Trainerfortbildung war das schnellere vermitteln verschiedener Techniken.

Die Referenten führten die 25 Teilnehmer mit Humor und hohem technischem Können durch einen spannenden, interessanten und kurzweiligen Nachmittag.
Neben vielen hilfreichen Tipps zum zielführenden Aufbau auch schwieriger Techniken unter anderem mit dem sinnvollen Einsatz kleiner und großer Hilfsmittel wurden auch Fragen zu
Trainingsformen und Techniken in der Prüfung beantwortet.
Fazit: Toller Lehrgang mit viel Input und den besten Voraussetzungen für viel Output.

Kyu-Vorbereitung mit Mareen Menges und Wolfgang Wegner

Für Ju-Jutsuka, die keine Trainer-Lizenz besitzen bestand alternativ die Möglichkeit ihre Technik zu verfeinern. Die Themen wurden wurden von den Dozenten nicht vorgegeben und die Teilnehmer wählten die Schwerpunkte selber aus. Nicht ganz überraschend standen zum Anfang das Hüftfegen (Harai Goshi)  und der Schenkelwurf (Uchi Mata) auf dem Programm :-).

In gewohnter Präzision konnte Wolfgang Wegner sein Wissen wieder sehr gut vermitteln. Um die Grundlagen eines guten Wurfes zu Üben wurden einige Vorübungen durchgeführt. Nach dem ausführlichen Training der richtigen Stellung, der Griffhaltung, des Gleichgewicht brechens und des Aufladens konnten die Würfe letztendlich durchgeführt werden. Jeder Teilnehmer konnte wieder einige Tricks erlernen und damit seine Technik verbessern. Der ständige Wechsel der Trainingspartner war ein weiterer Teil des Trainings.

Nach der Pause waren Kipphandhebel (Kote-Gaeshi) und Lowkick (Keikotsu-geri) angesagt. Diesen Teil übernahme Mareen Menges. Um diese Techniken richtig auszuführen wurde besonderer Wert auf die Bewegungslehre beziehungsweise das richtige Eindrehen der Hüfte gelegt. Als kleines Schmankerl lernten die Teilnehmer noch eine Transporttechnik beim Kipphandhebel. Die Abwehr von Atemitechniken mit dem Stock bildete den Abschluss der Veranstaltung.

Nach vier Stunden waren alles Teilnehmer von den Anstrengungen gezeichnet aber sehr zufriden über das neu erlernte Wissen.

Am Samstag dem 15. September 2018 fand im Dojo der Kampfkunstschule Amberg zum inzwischen dritten Mal ein offener Lehrgang zum Thema Nervendruckpunkte statt.

Dozent aus Amerika

Als Dozent konnte erneut Prof. Dr. Rick Clark Träger des 9. Dan (Ao Denkou Jitsu) aus Indiana, Amerika, eine Koryphäe auf diesem Gebiet, gewonnen werden. Er betreibt seit über 56 Jahre Kampfsport und war für die Ausbildung diverser Sicherheitskräfte wie das FBI zuständig. Zur Seite stand ihm Matthias Dülp, Träger des 8. Dan aus Igensdorf.

Kyūsho Jitsu, das Wissen um die Vitalpunkte des menschlichen Körpers

Neben den Ju Jutsuka der Kampkunstschule Amberg waren auch Vertreter aus anderen Vereinen bzw. Kampfsportarten wie Karate anwesend. Gespannt lauschten 15 Teilnehmer aus der Oberpfalz und Franken über die Lokalisation und Manipulation von Nervendruckpunkten (vital points). Diese Technik, auch als Kyusho Jitsu bekannt, wird ergänzend zu diversen Kampfstielen wie Ju Jutsu, Karate und Aikido verwendet. Die korrekte Anwendung führt zur sofortigen Handlungs- und Kampfunfähig des Gegners, ohne bleibende Schäden zu verursachen. Sie ermöglicht es sich gegen einen körperlich überlegenen Angreifer zu verteidigen.

Üben an unterschiedlichen Partnern

Rick Clark erklärt jede Technik ausführlich und demonstriert die korrekte Anwendung. Direkt danach konnten die Teilnehmer, mit wechselnden Partnern, selber praktisch üben. Dies ist besonders wichtig, da sich bei jeden Menschen die genauen Stelle der Druckpunkte unterscheiden.

Mit seiner humorvollen und mitreißenden Art des Erklärens vergingen die vier Stunden des Lehrgangs wie im Flug. Nach einen letzten gemeinsamen Abschiedsfoto, mussten sich die Teilnehmer um 17:00 Uhr mit Bedauern aber auch mit vielen neuen interessanten Eindrücken wieder verabschieden.

Rick Clark (5. v. l. ) mit dem Gastgeschenk einer Bierhandtasche und die Teilnehmer des Lehrgangs

 

 

Die Kampfkunstschule Amberg veranstaltet wieder einen Lehrgang mit Prof. Rick Clark.

Prof. Clark unterrichtet aus seiner Zeit als Polizeiausbilder in der Praxis bewährte Selbstverteidigungstechniken und Schmerzpunkt-Anwendungen. Verschiedene Abwehrkombinationen werden durch diese Techniken erst möglich und die Effizienz der Techniken wird erheblich erhöht.

Thema: Nutzung von Nerven- und Schmerzpunkten für die Selbstverteidigung

Teilnehmer: Offenes Kampfkunst-Seminar (geeignet für Anfänger und Fortgeschrittene; ab 16 Jahren mit Einverständnis der Eltern)

Anmeldung ist wegen begrenzter Teilnehmerzahl, auch für Vereinsmitglieder, erforderlich.

Das Seminar beschäftigt sich mit der Manipulation von Nervenpunkten. Die Teilnahme erfolgt auf eigenes Risiko, jede Haftung durch die Kampfkunstschule Amberg e.V. oder den Referenten ist ausgeschlossen.

Wann: 15. September 2018 um 13:00 – 17:00

Wo: Kampfkunstschule Amberg e.V.

         Immenstetter Str. 21

         92224 Amberg (Schützenheim)

Preis: 20 €

Kontakt: Klaus Inderst
                 09621 / 64838
                klausinderst@kampfkunstschule-amberg.de

 

Am Samstag, den 04.08.2018 fand in Straubing ein Landeslehrgang Technik statt. Dozenten waren Prüfungsreferent Hans Sperl (6. Dan) und  Martin Sieber (4. Dan). Im Gegensatz zu anderen Lehrgängen lag der Fokus auf Stockabwehr und -anwendung bzw. koordinative Stockdrills. Bei hochsommerlichen Temperaturen startete der Lehrgang um 13:00 Uhr in der Turnhalle der Mittelschule Ittling.

Umfangreicher Lehrgang

Trotz der großen Hitze wurden die Teilnehmer nicht geschont, sondern man fing nach einer kurzen Begrüßung direkt mit einer anstrengenden Übung an.  Als erstes war Pratzentraining mit dem Stock angesagt. Hans Sperl legte dabei auch viel Wert auf das richtige Ausweichen und Eindrehen bei den Atemitechniken.  Auch die obligatorischen Transporttechniken und Würger wurden im Anschluss gelehrt. Zum Schluss der letzten Einheit gab es noch eine kurze erheiternde Geschicklichkeitsübung.

Nach einer kurzen Pause ging es mit Martin Sieber weiter. Diesmal waren Entwaffnungen im Focus. Zu Beginn wurde ein 5-Count Drill, dessen reverse Version und abschließend eine Verkettung der beiden gezeigt. Danach wurden hauptsächlich Techniken gelehrt, um Stockangriffe aus dem Angriffswinkel eins und zwei abzuwehren. Alle Teilnehmer waren noch begeistert bei der Sache dabei, auch wenn die große Hitze zu ersten Konzentrationsschwächen führte. Den Abschluss bildete ein Beinrollwurf mit den Stock.

Sehr positive Resonanz

Viel zu früh wurde das Ende des Lehrgangs um 17:00 Uhr erreicht. Die abschließende Frage der Dozenten, ob weitere Veranstaltungen dieser Art gewünscht sind wurde positiv beantwortet. Es ist also wahrscheinlich, dass dies nicht der letzte Lehrgang seiner Art war.

Zum Abschluss gab es noch ein gemeinsames Foto mit den Dozenten.

 

vorne: Martin Sieber hinten v. l. Bernhard Weiß, Hans Sperl, Eduard Rupp (Foto: Valentina Weigt)

 

 

 

 

 

 

Die Kampfkunstschule Amberg hat seit einer Woche eine neue Ju-Jutsu-Trainerin. Daniela Ridinger ist ein Eigengewächs und konnte als erste Frau im Verein die Trainerlizenz C Breitensport Ju-Jutsu erreichen. Nach über zweiwöchiger Ausbildung und einem Prüfungswochenende in der Sportschule Oberhaching bestand sie die theoretische und praktische Prüfung zur Trainer C Lizenz.

Umfassende Ausbildung

Unter der Leitung von Lehrreferent Andreas Hötzinger, seinem JJVB-Lehrteamkollegen Darian Dragut und weiteren Prüfern wurde ein breites Gebiet von Themen abgearbeitet. Dazu gehörten neben den obligatorischen Technik-Einheiten wie Würfe, Gegentechniken, Weiterführungen, Sicherungstechniken sowie Atemitechniken auch die Gesundheitsprävention, Nothilfe, Erstbehandlung von Verletzungen, mentale Trainingsformen, kindgerechtes Ju-Jutsu Training, Aufgaben des Trainers, Versicherung und Haftungsfragen.

 

Zum Abschluss der Lizenzprüfung mussten dieTeilnehmer zu einer zugewiesenen Technik eine vollständige Trainingseinheit ausarbeiten und eine Lehrprobe abhalten.

 

Wir sind stolz auf dich Daniela und gratulieren dir herzlich zur bestandenen Prüfung.

 

 

Daniela Ridinger

Nach dem 1. Platz auf der Budapest Open im April konnte Butz Jonas von der Kampfkunstschule Amberg am 16/17 Juni seinen nächsten Erfolg feiern.

Bei der Deutsche Meisterschaft in Bernau kämpfte er mit vier Mitstreiter (Herren +94 kg) um die Goldmedaille.

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Eine Woche nach der Gelbgurtprüfung konnten weitere Kinder der Kampfkunstschule Amberg e.V. ihre Gürtelprüfung ablegen. Das Niveau der Prüfung reichte von Orangen Streifen (5.2 Kyu) bis zum Grün-Vollgurt (3. Kyu). Unter den Augen des Prüfers König Tobias konnten 17 junge Ju-Jutsuka ihre erlernten Techniken vorzeigen.

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Im Dojo der Kampfkunstschule Amberg fand am 10. Juni die Gürtelprüfung der Youngsters-Gruppe (9 – 16 Jahre) statt. Zwölf Kinder wollten ihre erlernten Techniken vor den Prüfer Eduard Rupp unter Beweis stellen. Die Anforderungen für den Gelb-Vollgurt (5. Kyu) beinhalten neben Bewegungslehre, Fallschule, Atemis (Körpertreffen mit Tritten und Schlägen) auch Bodentechniken und erste einfache Würfe.

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Im Dojo (Trainingsraum) der Kampfkunstschule Amberg e. V. im Raigeringer Schützenheim roch es nach Filmstudio. SAT 1 Bayern Reporter Daniel Neumuth möchte mit einem Kurzfilm-Beitrag, der bereits am 23.08.17 über SAT 1 Bayern (ab 17.30 Uhr) ausgestrahlt wurde, Impulse setzen. Schließlich ist es keine Seltenheit, dass gerade Senioren angepöbelt oder sogar tätlich angegriffen werden. Deshalb war der von Klaus Inderst, dem Senioren Referenten im Ju-Jutsu-Verbandes Bayern, durchgeführte Senioren Selbstverteidigungskurs ein guter Anlass.

Inderst und Neumuth inszenierten im Vereinsgelände gemeinsam typische Gefahr-Situationen wie Geldwechseltrick, Handtaschenraub oder Überfall auf eine Frau am Auto. Inderst wies darauf hin, dass es wichtig sei, diese Gefahren zu kennen und entsprechende Vorsicht walten zu lassen. Gerade um Prävention gehe es auch SAT 1 Bayern, betonte Neumuth. Wenn dank seines Beitrags nur ein gefährlicher Überfall vermieden werde oder glimpflich ausgehe, sei dies schon ein Erfolg.

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