Gold für Viola Fritsche bei der Jugendeuropameisterschaft in Maintal

 

Für die 17-Jährige war diese EM eine ganz besondere, da sie nach ihrem Vize-Weltmeistertitel in der U16 einen Riesensprung in die U21 machen musste – denn in ihrer eigentlichen Klasse, der U18, gab es keine Gegnerin. Viola Fritsche erklärte sich bereit, in der U21 auf die Matte zu gehen.

Nach zweijähriger Wettkampfpause war natürlich eine von Respekt geprägter Nervosität dabei. Im ersten Kampf traf sie auf Andjela Vukcevic. Die Bundeskaderathletin konnte direkt zu Beginn ihre Stärke im Part 1 ((Atemitechniken) ausspielen und sich somit einen Punktevorsprung sichern. Ihre Gegnerin aus Montenegro war eine starke Part-2-Kämpferin (Wurftechniken), doch Viola Fritsche ließ keine Punkte zu, punktete selbst und gewann den ersten Kampf souverän mit 16:12.

Im zweiten Kampf begegnete sie Nina Piskur (Slowenien), die mit ihren starken linken Fuß eine nicht zu unterschätzende Athletin war. Aber durch ein hervorragendes Timing von Viola Fritsche konnte die Slowenin ihre Stärke nicht ausspielen, wodurch sich Viola Fritsche mit einen 10:6-Sieg den U21-Europameistertitel sicherte.

 

Kampf um Platz 1.

Viola Fritsche auf dem Podet mit der Goldmedaile.

 

Die nächste Herausforderung ist die deutsche Schülermeisterschaften. Die gesamte Kampfkunstschule drückt ihr die Daumen.